Mit dem Ende der Studienzeit und der erfolgreichen Master- oder Bachelorarbeit geht es für die meisten Studenten mit großen Schritten in das Arbeitsleben. Für viele ist es das erste Mal, dass sie ihren eigenen Wert auf einem Markt prüfen müssen, der so gar nichts mit Quoten für Studienplätzen oder Zeugnissen zu tun hat. Das erklärt auch, warum es noch immer vielen Absolventen schwer fällt, einen nahtlosen Übergang zwischen Studium und Arbeit zu schaffen. Worauf ist in den ersten wichtigen Wochen zu achten?

Eine letzte Pause vor dem Einstieg in den Job? 

Für viele Studenten ist das Ende des Kapitels an der Universität der Start in einen neuen Lebensabschnitt. Sie haben bis hierhin etwa fünfzehn bis achtzehn Jahre die Schulbank gedrückt und sind stets einem klaren Stundenplan gefolgt. Gerade in der Zeit nach dem Ende der ersten Prüfungen ist es daher normal, dass sie sich auf die Suche nach Möglichkeiten machen, vor dem Arbeitstalltag ein ein wenig von der Welt zu sehen. Genau diesem Bedürfnis sollte im Fall der Fälle auch nachgegangen werden, denn es dürfte das letzte Mal sein, dass man die Freiheit hat, mehrere Wochen am Stück die eigene Freiheit gestalten zu können. Wer also eine Reise durch Europa machen möchte, sollte diese Chance jetzt noch nutzen. 

Ähnlich sieht es mit der kreativen Pause vor dem Einstieg in den Job aus. Nicht jeder weiß, in welche genaue Richtung es mit der eigenen Tätigkeit gehen soll. Noch gibt es hier die Chance, im Übergang das eine oder andere Praktikum zu probieren und mit der Hilfe von Volontariaten ein wenig mehr Einblick in die Arbeitswelt der anvisierten Branche zu erhalten. Die Zwanglosigkeit, die sich aus solchen Erfahrungen ergibt, hilft gleichzeitig dabei, die eigenen beruflichen Wünsche noch einmal auf den Prüfstand zu stellen. 

Wie gelingt der Einstieg in den Job? 

Es ist in der heutigen Zeit relativ normal, dass man nach dem Studium nicht die Möglichkeit hat, direkt in eine gut bezahlte Stelle einzusteigen. Stattdessen sind die bezahlten Stellen in Form eines Praktikums die Normalität geworden. Kontakte aus dem Studium können dabei helfen, die passenden Unternehmen zu finden. Im besten Fall kümmert man sich schon einige Monate vor der Prüfung um eine solche Stelle, um einen nahtlosen Übergang zu sichern. Man sollte auch den Kopf nicht hängen lassen, wenn man nicht direkt in eine Ausbildung oder in eine gut bezahlte Stelle für Studienabgänger kommt – diese sind begrenzt und die meisten Unternehmen wollen die ehemaligen studentischen Fachkräfte erst einmal testen. 

Es kann durchaus Sinn machen, wenn man sich nach dem Studium mit der Agentur für Arbeit kurz schließt. Diese bietet nicht nu einen Überblick über den Markt an, sondern kann mit Kursen für richtige Bewerbungen und nützliche Tipps für den Übergang hilfreich sein. Eines ist vor allem wichtig: in den ersten Monaten sollte man sich nicht zu viel Stress machen. Der Einstieg in den Job kann durchaus einige Wochen warten, es gibt keinen Grund, warum der Übergang nahtlos sein muss. Mit ein wenig Besonnenheit sollte der Einstieg in die Arbeitswelt mühelos gelingen.