Je nach Studiengang tauchen Studenten unterschiedlich tief in eine wissenschaftliche Laufbahn und damit die wissenschaftliche Arbeitsweise ein. Das wissenschaftliche Arbeiten gehört zum Studienalltag und will gelernt sein, um erfolgreich durchs Studium zu kommen.

Aufgaben und Arbeiten für Studenten

Vom Excerpt über Literaturrecherche, übers Erstellen von Literatur- und Quellenverzeichnissen bis hin zum Verfassen wissenschaftlicher Hausarbeiten – als Student lernt man neue Arbeitsweisen kennen. Wenn du dich nach dem Sinn des Ganzen fragst, dann geht es darum, korrekt und nachvollziehbar Themenbereiche selbstständig zu erarbeiten und aufzubereiten. Dabei soll nicht nur für dich deine Arbeitsweise nachvollziehbar sein, sondern auch für denjenigen, der deine schriftlichen Arbeiten liest – bewertet oder gar damit arbeiten möchte. Deswegen gibt es Zitierregeln sowie Vorgaben für die Erstellung von Literaturverzeichnissen und Hausarbeiten. In der Regel wird dir das zum Beginn deines Studiums ausführlich beigebracht. Sollte dies nicht der Fall sein, wäre es gut, dies vom Dozenten einzufordern, denn dieses Basiswissen benötigt man für einen erfolgreichen Studiumsabschluss. Achte beim Schreiben deiner Hausaufsätze auf diese Formalia, denn diese beeinflussen auch die Benotung.

Excerpte – aufwändig, aber lohnend

Du wirst schnell merken, dass du die Flut an Informationen, egal ob in Seminaren, Vorlesungen oder Büchern, eindämmen und nach den für dich wesentlichen Infos filtern musst. Denn nur so behältst du den Überblick. Beim sinnvollen Excerpieren von Büchern oder Aufsätzen schreibst du dir die für deine spezielle Fragestellung relevanten Infos raus. Das Motto heißt hierbei: In der Kürze liegt die Würze. Wenn ein Excerpt genauso lang ist wie der Originaltext, dann ist das Ziel der Übung verfehlt. Wichtig ist, dass du deine Excerpte genau betitelst, um später zu wissen, welche Infos du aus welchen Texten hast, um korrekte Quellenangaben zu machen. Du kannst beispielsweise mit Stichpunkten arbeiten und Sätze, die du vielleicht später in einem Referat oder einem Hausaufsatz zitieren möchtest, vollständig abschreiben.

Die Literaturbeschaffung ist zeitintensiv

Bevor es ans Schreiben eines wissenschaftlichen Textes geht, stehen Recherche, Sichtung und Aufarbeitung der Literatur an. Plane hierfür möglichst viel Zeit ein. Das Besorgen von Büchern, Suchen und Kopieren von Aufsätzen und Abschnitten in Büchern ist ausgesprochen zeitintensiv. Das Heimschleppen von einigen Büchern zu deinem Thema ist nur die halbe Miete, gelesen (und excerpiert) will das gesamte Material auch noch werden. Ein Tipp für fleißige Bücherausleiher: Schau dir gleich in der Unibibliothek an, was du für die Heimausleihe bestellt hast. Erfahrungsgemäß enthalten viele Bücher doch nicht wirklich etwas fürs eigene Thema. So sparst du dir unnötiges Bücherschleppen. Achte beim Kopieren von Textstellen und Aufsätzen genau darauf, dass du diese gleich betitelst. So kommst du nicht beim Schreiben deines Aufsatzes in die Verlegenheit, nicht mehr zu wissen, aus welchem Buch du einen Abschnitt hast, den du gerne zitieren möchtest. Empfehlenswert ist eine gute Sortierung des Materials, damit du den Überblick über deinen Arbeitsstand behältst. Sinnvoll ist es auch, das Literaturverzeichnis sukzessive schon während der Recherchen zu erstellen, so ersparst du dir beim Schreiben von Seminararbeiten einen Schritt.

Das Einhalten formaler Vorgaben und eine gründliche Arbeitsweise mit schriftlicher Dokumentation schaffen dir die Grundlagen, um Themengebiete erfolgreich zu bearbeiten.