Egal ob du schon länger an deiner Universität eingeschrieben bist oder gerade erst mit dem Studieren angefangen hast: Nützliche Hinweise für ein gelungenes Studium kann jeder gut gebrauchen. Deshalb findest du in der folgenden Rubrik eine Reihe solcher Hilfsvorschläge, falls mal die Notwendigkeit dafür vorliegt. Nicht jeder nutzt im Laufe seines Studiums alles davon, aber einiges kann dir mit Sicherheit irgendwann mal weiterhelfen. Das Ziel ist immer dasselbe: Eine möglichst unbeschwerte Studienzeit, die dir positiv in Erinnerung bleiben soll.

Was tun bei Prüfungs- und Lernstress?

Studieren kann eine Menge Spaß machen, aber manchmal auch ziemlich anstrengend sein. Dieses Gefühl kennen die meisten Studierenden recht gut. Im Folgenden erhältst du ein paar hilfreiche Ratschläge, damit dir Hausarbeiten & Co. gar nicht erst über den Kopf wachsen.

  • Für ein gelungenes Arbeiten brauchst du einen ruhigen Platz. Dabei ist auf eine ausreichende Lichtquelle, einen passenden Stuhl sowie einen nicht zu kleinen Schreibtisch zu achten. Während des Arbeitens sollte dich niemand stören. Dasselbe gilt für eine laute Geräuschkulisse, denn sie lenkt dich leicht ab.
  • Versuche, mit einer schriftlichen Arbeit nicht zu spät anzufangen. Teile dir die Zeit bis zur Abgabe so ein, dass du etwa eine Woche vorher schon fertig bist. Dann bleibt für den Notfall noch etwas Bearbeitungszeit übrig.
  • Lege dir als Orientierungshilfe im Vorfeld eine Gliederung für deine Hausarbeit an. Sie dient dir während der Bearbeitungszeit als dein persönlicher Leitfaden. Nach Bedarf kann sie abgeändert oder anderweitig ergänzt werden.
  • Jede zitierte Quelle muss später in der Bibliografie aufgeführt werden. Idealerweise bestückst du deine Quellenangabe schon beim Schreiben mit den verwendeten Werken.
  • Zwischendrin sollten auf jeden Fall Pausen eingeschoben werden. Sie sind zur Erholung wirklich sehr wichtig. Auf diese Weise kann Stress nicht so schnell aufkommen. Ob du eine große oder mehrere kleine Pausen machst, ist ganz dir selbst überlassen.
  • Wenn du einen Abgabetermin nicht einhalten kannst, dann suche am besten das Gespräch mit dem betreuenden Dozenten. Frage nach, ob deine Frist vielleicht etwas verlängert werden könnte. Die meisten Lehrbeauftragten lassen in der Hinsicht mit sich reden.

Beratung vor Ort – die PSB (psychosoziale Beratungsstelle)

Neben Prüfungsstress kann man während der Studienzeit auch mal private Schwierigkeiten haben, die sich nicht ganz von selbst lösen lassen. Für solche Fälle haben viele Universitäten und Hochschulen spezielle Beratungsstellen mit professionell ausgebildeten Fachleuten eingerichtet. Dorthin kannst du dich wenden, wenn du mit deinen Sorgen nicht mehr alleine fertig wirst. Gemeinsam arbeitet der Berater mit dir den für dich passenden Lösungsweg. Hier kommt es vor allem auf Vertrauen an. Das Verhältnis zwischen dir und deinem Berater sollte positiv sein.

Es hat übrigens keineswegs etwas mit Charakterschwäche zu tun, wenn du solche Hilfsangebote in Anspruch nimmst. Dafür sind sie nämlich da. Alternativ kannst du über persönliche Probleme auch gerne mit einem Lehrbeauftragten reden. Vor allem dann, wenn du dich den Anforderungen im Seminar nicht mehr gewachsen fühlen solltest. Über die eigenen Empfindungen ein Wort zu verlieren ist in solchen Situationen ausschlaggebend.