In den letzten Jahren wird in sämtlichen Medien vermehrt für Fernhochschulen geworben. Euro-FH, ILS, HFH, IUBH und wie sie alle heißen sind daher ohne Frage mittlerweile ein Begriff. Anders als an regulären Universitäten setzen diese Fernhochschulen weniger auf Präsenzveranstaltungen, sondern vorzugsweise auf das Selbststudium in Form von Online-Vorlesungen bzw. Studienskripten zu den entsprechenden Modulen. Selbst Seminararbeiten und Abschlussarbeiten (wie z. B. Bachelorarbeiten oder Masterarbeiten) werden von den Studenten selbstständig von zu Hause angefertigt. Die klingt zunächst nach enormer Motivation und Selbstdisziplin, die man aufbringen muss, wenn man sich für ein solches Konzept entscheidet. Warum ist es also bei den Fernstudenten so beliebt?

Zeitliche und räumliche Flexibilität als entscheidender Faktor

Die Zeit ist eines der wichtigsten Güter, die man besitzt. Viele Studenten schätzen daher u. a. den großen Vorteil eines Fernstudiums, sich die Zeit selbst einzuteilen. Sie können größtenteils selbst entscheiden, wann sie welche Vorlesung verfolgen, an welchen Veranstaltungen sie teilnehmen und wie sie das Lernen am besten in ihrem Alltag integrieren. Lerneinheiten lassen sich 24 Stunden an 7 Tagen die Woche abrufen, sodass sich ein Fernstudium optimal an berufliche als auch private Gegebenheiten anpassen lässt. Je nachdem, ob man das Studium in Voll- oder Teilzeit absolviert, hat man die Möglichkeit nebenbei berufstätig zu sein und somit Berufserfahrung zu sammeln bzw. den Bezug zur Praxis nicht zu verlieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass man im Fernstudium auch räumlich unbegrenzt ist, da man meist über einen Online Campus bzw. Studienskripte in Papierform von überall aus studieren kann. Selbst Klausuren können an den Fernhochschulen teilweise schon online geschrieben werden, sodass den Studenten eine größtmögliche Flexibilität geboten wird.