Diese Frage stellen sich viele angehende Studenten. Nach dem Abitur, dass vor allem in den letzten Zügen viel Lernen erforderte, sehnen sich viele junge Menschen nach mehr Freiheit, Selbstbestimmung und weniger Stress. Oft wird dann ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) oder ein Auslandsjahr eingeschoben. Aber irgendwann muss die Berufsausbildung oder das Studium ja mal losgehen. Also was erwartet einen da? 

Freiheit und Selbstbestimmung

Freiheit und Selbstbestimmung, das bietet ein Studium mehr als jeder andere Lebensabschnitt. Das Studentenleben ist geprägt von Partys und coole Aktionen. Aber auch für die ruhigeren Zeitgenossen bietet sich viel Freiraum für Hobbys, Sport oder einfach auch mal zum Entspannen. Wer sich seine Zeit gut einteilen kann, ist hier im Vorteil, denn so kann man sich viel Freizeit schaffen. Dafür sollte man schon am Anfang des Semesters gut planen, wann die Prüfungen liegen, was man für deren Vorbereitungen machen muss und wann man spätestens mit Lernen anfangen sollte. Wer gut plant, kann so den schlimmsten Prüfungsstress vermeiden und den bevorstehenden Aufgaben relativ entspannt begegnen. 

Arbeits- und Lernstress

Wie stressig das Studium ist, hängt in erster Linie von der Fächerwahl ab. Bei einigen Studiengängen muss man von Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 in der Uni sitzen, bei anderen genügen ein paar Stunden pro Woche in Präsenzveranstaltungen, der Rest muss von zu Hause erledigt werden. Je nachdem, was man wählt, wird man also mehr oder weniger Zeit haben. Allerdings ist ein Studium eine freiwillige Ausbildung. Es ist nicht mehr wie in der Schule, wo man immer präsent sein muss und Fehltage zu Verweisen führen. In der Uni ist man für sich selbst verantwortlich, das heißt, dass man in die Vorlesungen und Seminare gehen kann oder auch nicht. In jedem Fall sollte man gewährleisten, dass man am Ende des Semesters die Prüfung schafft. Steht also ein wichtiger Termin an oder hat man noch einen Kater von der letzten durchzechten Nacht, muss man nicht in die Uni gehen, sondern kann auch alles von zu Hause aus nachholen. Hier sind ganz klar die Leute im Vorteil, die sich ihre Zeit einteilen können. 

Ein Studium bietet also die Möglichkeit sich frei zu entfalten und sich nebenbei Freunden und Hobbys zu widmen. Allerdings sollten die Studienleistungen nicht aus dem Fokus geraten. Heutzutage ist es zwar nicht mehr schlimm ein oder mehrere Semester zu überziehen, vielmehr ist das sogar teilweise erwünscht. Auslandssemester verlängern zwar die Studienzeit, bieten aber viele großartige Erfahrungen und Vorteile auf dem späteren Arbeitsmarkt. Allerdings will man ja auch irgendwann mal fertig werden mit dem Studium und selber Geld verdienen. Eine gute Mischung aus Selbstverwirklichung, Freiheit und Disziplin und Ehrgeiz ist also gefragt.