Prüfungsstress vermeiden: Entspannt durch die Prüfungsphase

Wahrscheinlich wirst du, wie die meisten Studierenden, die eine oder andere Prüfung absolvieren müssen. Während für Hausarbeiten meistens etwas mehr Zeit bleibt, stehen Klausuren in der Regel zum Ende der Vorlesungszeit an. Je nach dem, wie viele Klausuren geschrieben werden müssen, kann das schon einmal stressig werden. Das ist aber kein Grund, in Panik zu verfallen. Hier findest du ein paar Tipps, um gut durch die Prüfungszeit zu kommen.

Rechtzeitig vorbereiten

Jaja – dieser Tipp ist wirklich nicht neu. Er hat sich aber bewährt. In der Regel erfährst du schon zu Beginn des Semesters, dass am Ende eine Klausur ansteht. Oft ist sogar schon das genaue Datum bekannt. Gerade wenn mehrere Klausurtermine anstehen und das sogar innerhalb weniger Tage, solltest du schon frühzeitig planen. Versuche, deine Mitschriften und Unterlagen von Anfang an gut zu strukturieren. Dadurch entfällt lästiges Sortieren, wenn es in die Lernphase geht. Viele Dozenten geben Hinweise auf wichtige Lerninhalte, die in der Prüfung relevant werden. Streiche diese Abschnitte immer fett an, bevor du es wieder vergisst.

Hast du mehrere Prüfungen, solltest du einen Lernplan erstellen. Den meisten Studenten fällt das nicht leicht. Versuche aber trotzdem, feste Lernzeiten einzuhalten. Besonders effektiv lernst du dann, indem du dir für jeden Lerntag ein Pensum setzt. Eine Liste mit Lernzielen hilft dir, die Übersicht zu behalten. Außerdem ist es motivierend, die Fortschritte zu sehen.

Welche Lernmethode liegt dir?

Weil es unzählige Lernmethoden gibt, können wir hier gar nicht auf die einzelnen Strategien eingehen. Vielleicht hast du in der Vergangenheit einige Methoden schon ausprobiert und weißt, wie du dir Wissen am besten merken kannst. Versuche aber immer mal wieder eine neue Lernmethode aus. Schnell wirst du merken, ob dir bestimmte Lernstrategien gut liegen oder du damit keine Fortschritte machst. In der letzten Phase vor der Prüfung solltest du aber immer auf ein sicheres Pferd setzen und so lernen, wie du dich wohlfühlst.

In der Gruppe oder alleine vorbereiten?

Im Studium sollte jeder eigenverantwortlich lernen können. Zwischen den Klausuren überprüft keiner, ob du schon bereit für die Prüfung bist oder ob es noch Defizite gibt. Das verunsichert viele Studenten, besonders in den ersten Semestern. Für viele Studierende ist es hilfreich, eine Lerngruppe zu bilden. Wenn du unsicher bist, solltest du dich nicht scheuen, deine Kommilitonen anzusprechen. Trefft euch regelmäßig, um Seminare vor- und nachzubereiten. Dabei kannst du nicht nur deinen Wissensstand mit dem deiner Kommilitonen abgleichen, sondern du lernst auch, zu argumentieren und erklären. Das erleichtert dir das Lernen für die spätere Klausur. Außerdem ist es oft einfacher, Dozenten gemeinsam auf Unklarheiten und Wissenslücken anzusprechen.

Pausen machen!

Für viele Klausuren wirst du eine sehr große Menge an Daten und Fakten lernen müssen. Das ist nicht nur zeitaufwändig, sondern auch sehr anstrengend für dein Gehirn. Versuche deswegen, dir zum Ende des Semesters Freiräume zu schaffen. Das gelingt dir vor allem, indem du rechtzeitig anfängst zu lernen. Aber auch in deinem Nebenjob solltest du in dieser Zeit etwas kürzer treten, wenn es sein muss. Scheue nicht, deinem Arbeitgeber offen von deiner Situation zu berichten.

Damit du die Prüfungszeit gut überstehst, solltest du dir Auszeiten gönnen. Nach einem Lerntag kannst du dich entspannt zurücklehnen, auch wenn andere Dinge liegen bleiben. Denn nur mit genügend Pausen ist dein Gehirn in der Lage, alles Gelernte überhaupt zu verarbeiten.