Studenten sind Faulenzer? Schön wär’s! Zwischen Vorlesungen, Hausarbeiten, Klausuren und Arbeitsgruppen bleibt das Privatleben oft auf der Strecke. Auf Studentenparties gehen immer nur die anderen, während du dein Arbeitspensum kaum gebacken bekommst. Doch Rettung ist in Sicht: Die Semesterferien stehen an! Wochenlang süßes Nichtstun oder endlich wieder Zeit für Dinge, die dir wirklich Spaß machen. Mit diesen Vorschlägen holst du alles aus der vorlesungsfreien Zeit heraus.

Der Klassiker: Urlaub machen

Okay, das kommt vielleicht überraschend für dich. Aber Urlaub macht durchaus Sinn. Wann hast du zuletzt richtig ausgespannt und nicht an die Uni gedacht? Burnout betrifft nicht nur erfolgsverwöhnte Manager. Auch Studenten haben nicht unbedingt ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Studium und Privatleben. Während der Klausurphase mag das okay sein. Gönne dir dennoch hin und wieder eine Auszeit, in der du von Neuem auftankst.

Wer einfach nicht auf der faulen Haut liegen kann, für den ist Work and Travel möglicherweise etwas. Arbeiten im Urlaubsland schont deine Reisekasse und du lernst spielend neue Leute kennen. Meist hat die Tätigkeit wenig mit dem Studium zu tun. Dafür blickst du in einem völlig neuen Bereich hinter die Kulissen.

Zurück in die Zukunft: Heimat besuchen

Mutti spekuliert insgeheim ohnehin darauf. In den Semesterferien hast du den Kopf frei für einen Besuch bei der Familie. Ohne Prüfungsstress lässt es sich besser ratschen. Gut, der neueste Klatsch über die Nachbarn interessiert dich möglicherweise nicht brennend. Dafür wissen wir alle: Bei Mutti schmeckt’s am besten. Außerdem hast du die Freunde aus der Abschlussklasse schon viel zu lange nicht mehr gesehen. Wie geht es eigentlich deiner Kindergartenbekanntschaft?

Money, Money, Money: Nebenjob suchen

Es gibt da ein Gerücht, dass Studenten chronisch pleite seien. Wer es in die Welt gesetzt hat, hatte sicher keinen Nebenjob. Jetzt hast du Zeit, dir mit Arbeit die nötige Finanzspritze für die nächsten Anschaffungen zu holen. Es muss kein Job fürs Leben sein. Die kommenden Vorlesungen stehen schnell genug an und

Nicht für die Uni lernen wir: Praktikum machen

Grau ist alle Theorie. Bring etwas Farbe ins Studentenleben, indem du dir ein Praktikum suchst. Mit ein wenig Geschick kann es den Einstieg in eine spätere Karriere im jeweiligen Unternehmen bedeuten. Du wirst vielleicht nicht viel verdienen, aber in jedem Fall eine Menge lernen und für dich persönlich mitnehmen.

Talk to the hand: Sprachreise machen

Dein Spanisch ist angerostet oder du planst, später mal international tätig zu sein? Dann ist jetzt die Gelegenheit, um deine Sprachkenntnisse aufzufrischen. Direkt vor Ort lernst du automatisch besser, weil du die jeweilige Sprache verwenden musst. Viele Institute bieten vergünstigte Kurse für Studenten direkt im Land an. Pro-Tipp: Urlaub und Lernen zu verbinden war nie leichter!

Ordnung ist das halbe Leben: Kurse nachbereiten

Dir ist langweilig, du hast schon alle Serien geschaut und Urlaub ist nicht drin? Dann besiege deinen inneren Schweinehund und räume endlich all die alten Unterlagen auf. Kein Mensch findet etwas in unleserlichen Mitschriften. Ordentlich abgetippt oder zumindest sortiert helfen Sie vielleicht noch im nächsten Seminar.

Die Semesterferien sind deine Zeit. Nutze sie!