Eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist der Klimawandel und die damit einhergehende Erderwärmung. Hauptsächlich verantwortlich ist dafür das Gas Kohlenstoffdioxid oder kurz CO2.

Neben dem Fliegen ist die industrielle, landwirtschaftliche Produktion für einen großen Teil des CO2-Ausstoßes verantwortlich. In vielen Teilen der Welt werden endliche Ressourcen wie zum Beispiel fossile Brennstoffe verwendet, als hätten wir einen unerschöpflichen Vorrat. Wälder, welche einen Großteil des Kohlenstoffdioxids der Erde speichern werden gerodet, um intensive Landwirtschaft zu betreiben. Riesige Maschinen kommen zum Einsatz und verdichten die Böden. Kurz gesagt es wird nachlässig und verantwortungslos mit unseren Ressourcen verfahren. Viele Wissenschaftler bestätigen, dass die globale Veränderung des Klimas schon verheerende Ausmaße angenommen hat.

Nachfolgend wird besonders auf die Aspekte des Klimawandels in Zusammenhang mit der Landwirtschaft eingegangen.

Konventionelle Landwirtschaft

Die konventionelle Landwirtschaft unterscheidet sich von der Ökologischen hinsichtlich einiger Punkte. Zu den wichtigsten zählen die Verwendung von Mineraldüngern und Pestiziden. Um mineralische Stickstoffdünger herzustellen ist ein sehr energieintensives Verfahren notwendig. Der häufige Einsatz von Pestiziden verringert die Biodiversität und vergiftet die Umwelt.

Immer größere Mengen der unterschiedlichsten Pestizide werden heutzutage in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt. Oftmals ist sehr wenig über die ökotoxikologischen Nebenwirkungen auf Nichtzielorganismen bekannt. Des Weiteren werden die meisten Tests der Industrie bei einer Standardtemperatur ausgeführt (zumeist 20°C). Außerdem wird nur der Wirkstoff, jedoch nicht das fertige Pestizidgemisch, das schlussendlich auf dem Feld oder Obstgarten landet, getestet. Glyphosat ist mit Sicherheit einer der bekanntesten Wirkstoffe, welcher in Pestizidgemischen verwendet wird. Und obwohl die Industrie die Toxizität von Glyphosat und anderen Pestiziden verharmlost gibt es unzählige Studien, welche das Gegenteil beweisen.

Ökologische Landwirtschaft

Die ökologische Landwirtschaft setzt sich zum Ziel Land im Einklang mit der Natur zu bewirtschaften. Das heißt schonende Bodenbearbeitung, Nützlingsförderung und Verzicht von Mineraldüngern und Pestiziden. Dadurch wird der Boden belebt und der CO2-Ausstoß vermindert.
Man glaubt es kaum, aber die wohl größte Rolle kommt dabei den Regenwürmern zu. Sie lockern den Boden auf und erstellen Nährstoffreiche Aggregate. Durch die in das Erdreich gegrabenen Gänge wird das Erdreich gelüftet und die Wasserspeicherfähigkeit erhöht. Studien belegen, dass in ökologische geführten landwirtschaftlichen Betrieben die durchschnittliche Anzahl an Regenwürmern pro Hektar Oberboden größer ist als in konventionell geführten Betrieben.

Fazit

Das heißt, dass es sich sehr wohl lohnt im Supermarkt auf ausgelobte biologisch hergestellte Lebensmittel zu achten. Diese sind zwar meistens etwas teurer, aber dafür viel umweltschonender produziert. Strenge Kontrollen sorgen für die Einhaltung der Bio-Richtlinien und gewährleisten, dass die gekauften Lebensmittel wirklich von biologisch wirtschaftenden Betrieben stammen. Vor allem hinsichtlich der Fleischproduktion lohnt es sich genauer hinzublicken, da das Tierwohl oft an zweiter Stelle steht und die Tiere mit gentechnisch verändertem Soja aus Südamerika gefüttert werden.

Außerdem ist die Fleischproduktion neben dem Fliegen der größte Verursacher von Treibhausgasen. Vor allem das von den Kühen produzierte Methan und die extrem geringe Energieausbeute spielen hierbei eine Rolle. Deshalb sollte der Grundsatz zählen: Besser einmal in der Woche ein gutes Bio-Fleisch als jeden Tag Billig-Fleisch vom Diskonter. Das tut auch der Gesundheit gut.