Fristen, Termine, Lerninhalte, Angewohnheiten und vieles mehr gilt es während des Studiums im Blick zu behalten. Doch egal wie gut die Vorsätze sind, viele Studenten kennen die Situation, wenn doch etwas wichtiges aus den Augen verloren wurde. Hilfsmittel zur Organisation gibt es viele. Problematisch stellt es sich allerdings dar, wenn unterschiedliche Tools für die verschiedenen Lebensbereiche genutzt werden oder aufgrund technischer Probleme der Zugriff auf die Daten nicht möglich ist. Für so manchen erweist sich eine analoge Alternative als vorteilhaft und so sieht man auch in den Hörsälen immer häufiger Studenten, die ein Bullet Journal führen.

Das analoge Tool für den studentischen Alltag

Immer mehr Studenten verabschieden sich teilweise oder vollständig von digitalen Tools zu Organisationszwecken. Das schreiben mit dem Stift auf Papier ist für viele schon fast meditativ und vor allem so herrliche flexibel, denn auf Papier lässt sich alles zaubern, was für die persönliche Planung nötig ist. Von den Vorlesungszeiten über Lerngruppen bis zu den Arbeitszeiten der Nebenjobs, lässt sich alles problemlos zu Papier bringen Zusätzliche Informationen zu Abgabeterminen, Bib-Abgabe- oder Verlängerungstermine oder Lernpläne, es gibt viele Dinge die von einem benötigt werden und vom anderen wiederum nicht. Sicherlich finden sich interessante Apps auf dem Markt, die es ermöglichen den einen oder anderen Bereich in digitaler Form zu managen, aber meist sind diese nicht optimale an die eigenen Bedürfnisse angepasst.

Ryder Carrolls Bullet Journal Methode

Wer sich von den digitalen Helfern verabschieden möchte oder sich nicht 100 Prozent auf diese verlassen möchte, sollte sich in das Buch „Die Bullet Journal Methode“ von Ryder Carroll einlesen. So einfach wie die Methode an sich ist, so umfangreich sind auch die Einsatzmöglichkeiten und das Beste ist, für den Start benötigst du nur ein Notizbuch und einen Stift. Mit der Methode behältst du nicht nur deine Termine im Blick, sondern kannst dir To-Do-Listen, Tracker und vieles mehr anlegen. Besonders reizvoll für Studenten ist es, dass sie hier auch Projekte planen können und ihre Mitschriften anfertigen können oder ihre Lerninhalte übersichtlich darstellen können. Der große Vorteil ist der geringe Aufwand. Zudem ist die Methode kostengünstig und wirklich superflexibel. Doch der wichtigste Vorteil ist, dass alles in einem einzigen Buch untergebracht werden kann und du als Nutzer täglich neu entscheidest, was du wirklich benötigst, um problemlos durch den Tag zu kommen.