Studentenjob ist in der heutigen Zeit ein Begriff, der im Studentenleben einen festen Platz hat. Als Studentenjob wird ein offizielles Beschäftigungsverhältnis zwischen Arbeitgeber und dem studentischen Arbeitnehmer bezeichnet. Beide Seiten brauchen einander, wie die heutigen Zahlen und Statistiken der deutschen Wirtschaft zeigen. Zusammen mit den meistens unbezahlten Praktika sind die Studentenjobs ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Die in diesen Segmenten anfallende Arbeit muss auf jeden Fall erledigt werden; ansonsten kann der Arbeitgeber seine Aufträge nicht ausführen. Für ihn stellt sich die Frage, wem er die Tätigkeiten zutraut.

Über den Studentenjob das Studium nicht vergessen

Du musst Dir bewusst machen, dass jeder Studentenjob nur ein Mittel zum Zweck ist. Einziges Ziel ist es, das Monatsbudget für den Lebensunterhalt dauerhaft und gesichert zu finanzieren. Das sollte möglichst ökonomisch geschehen; also mit dem geringstmöglichen Einsatz den bestmöglichen Erfolg erzielen. Eine weitere Voraussetzung ist Deine persönliche Eignung für den Studentenjob. Hier steht nicht die Studienwahl im Vordergrund, sondern das, was Du praktisch kannst. An der Spitze der Pyramide steht nach wie vor das Studium mit den dazugehörigen Terminen und Zielsetzungen. Studentenjob und Studium müssen miteinander kompatibel sein, sie müssen perfekt zueinander passen.

Dichter Andrang bei den Studentenjob-Klassikern

Ein wichtiges Kriterium für den typischen Studentenjob ist die Tatsache, „nichts vom Job mit nach Hause zu nehmen“. Seit jeher werden solche Jobklassiker in der Gastronomie sowie in der Hotellerie angeboten. Der Job wird gemacht, die vereinbarte Stundenzahl gearbeitet, und das war’s dann für heute. Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit sowie Diskretion sind selbstverständlich und werden überall erwartet. Doch das reicht für den Studentenjob. Etwas lax formuliert, muss die Knete stimmen. In Großstädten und Ballungsgebieten gehört die Promotion auf Messen, Veranstaltungen und Events jeder Art zu den gefragten Studentenjobs, ebenso wie die Arbeit beim Sicherheitsdienst mit Objekt- oder Streifensicherung. Gearbeitet wird ausschließlich in der vorlesungsfreien Zeit. Das erfordert viel Flexibilität und bringt auch Arbeitszeiten in den Abend- und Nachtstunden sowie am Wochenende mit sich.

Der Kopf muss frei bleiben, und der Körper fit

Weniger geeignet ist in diesen Monaten und Jahren der Studentenjob als Auslieferungsfahrer bei Logistikern, bei deren Subunternehmen, oder bei Großversendern wie Amazon und andere. Dein Studentenjob darf nicht stressen, sondern höchstens etwas anstrengend sein. Deine Fitness brauchst Du für die Uni sowie für das heimische Studieren. Geradezu ideal sowohl vom Zeit- als auch vom Körpereinsatz her sind Einräumen und Sortimentspflege im Einzelhandel. Die Arbeitszeit ist von Haus aus eingegrenzt; und wenn die Arbeit fertig ist, dann ist sie erledigt. Du nimmst weder körperlich noch geistig etwas mit nach Hause. Um möglichst zeiteffektiv zu jobben, muss Dein Studentenjob am Ort, zumindest aber problemlos und ohne größeren Zeitverlust erreichbar sein.

Außergewöhnliche Studentenjobs

Neben den ganzen klassischen und oft wenig abenteuerlichen Nebentätigkeiten gibt es aber auch ein paar außergewöhnliche Studentenjobs, von denen du so mit Sicherheit noch nicht gehört hast. Wer kann schon von sich behaupten, neben dem Studium als Teilzeit-Stewardess, Rikschafahrer oder Simulant für Medizinstudenten zu arbeiten?

Bürokratie und Gesetze nicht vergessen

Als jobbender Student gehörst Du zur arbeitenden und somit steuerpflichtigen Bevölkerung. Dein Jobeinkommen resultiert aus einem Leistungsaustausch und ist zunächst einmal steuerpflichtig. Keine Steuern werden fällig, wenn Dein Jahreseinkommen 2018 den Betrag von 9.000 Euro nicht übersteigt. In Anbetracht deines „Hauptjobs Studium“ sowie der dann für den Studentenjob noch verbleibenden Zeit bleibt es erfahrungsgemäß bei einem Minijob bis 450 Euro monatlich. Den muss Dein Arbeitgeber anmelden, auch damit Du während des Jobs unfallversichert bist. Darauf solltest Du auf jeden Fall achten!