Du bereitest dich gerade auf eine wichtige Prüfung vor und kannst abends oft nicht abschalten? Zwar bist du müde und erschöpft, aber das Einschlafen dauert trotzdem sehr lang? Vor diesem Problem stehen sehr viele Studierende. Du stehst in Prüfungsphasen natürlich unter extremem Druck. Körper und Geist sind gestresst und dieser Stress lässt deine Gedanken Karussell fahren. Mit ein paar einfachen Abendritualen kannst du dich aber abends bald wieder entspannter in die Kissen kuscheln. Das Einschlafen wird dir wieder leichter fallen und du hast tagsüber mehr Energie neues Wissen aufzunehmen.

Bewusst Zeit nehmen und zur Ruhe kommen

Versuche dir vor dem Schlafengehen bewusst Zeit einzuplanen, in der du nur etwas für dich und deinen Körper machst. Mach das auch dann, wenn du weißt, noch nicht alles erledigt zu haben. Fernsehen, Neonlicht, die Beleuchtung von Smartphone und Laptop machen dich nur wach. In der letzten Stunde vor dem zu Bett gehen solltest du also eher darauf verzichten. Wenn es dir hilft, leg dir einfach eine Liste für den kommenden Tag an. Du sortierst damit deine Gedanken und schiebst das Pensum für den nächsten Tag etwas von dir weg.

Sportliche Betätigung ist zwar gut um Stress abzubauen, doch unmittelbar vor dem zu Bett gehen, ist sie kontraproduktiv. Ein gemächlicher Spaziergang an der frischen Luft bringt dir allerdings einen positiven Effekt. Vielleicht nimmst du dir noch eine Begleitung mit, damit du ein wenig Zerstreuung hast. Das macht den Kopf frei – vorausgesetzt, ihr sprecht nicht nur von der Uni und den Prüfungen.

Abschalten mit den richtigen Tricks

Erinnere dich selbst stets daran, wie wichtig Schlaf für dich ist. Nur wenn du ausreichend Schlaf konsumierst, kannst du tatsächlich abliefern und bist aufnahmefähig. Leite die Nachtruhe zum Beispiel mit einem Entspannungsbad ein. Ein beruhigendes Duftöl mit Lavendel und Melisse unterstützt dich gut. Wenn dir keine Wanne zur Verfügung steht, kannst du auch unter der Dusche eine entsprechende Atmosphäre schaffen. Warmes Kerzenlicht, ein entsprechendes Aromaduschgel und angenehme Musik begünstigen ein erstes Abstandnehmen zur Prüfungsliteratur. Kombiniere das Ganze mit einer Tasse Kräutertee. Mischungen mit Hopfen, Melisse und Lavendel lassen dich zur Ruhe kommen. In Apotheken, Teefachgeschäften und Drogerien stehen dir jede Menge dieser Schlaf fördernden Tees zur Verfügung. Manche schwören auch auf Duftsprays oder -öle für Schlafzimmer und / oder Kopfkissen.

Entspannungsmusik und ein paar Zeilen in einem humorvollen Buch zu lesen hilft auch vielen Menschen abzuschalten. Einige haben auch Erfolg mit Entspannungsübungen. Hier kannst du beispielsweise in die Yoga Trickkiste greifen, oder dir Muskelentspannungstechniken ansehen. Online gibt es dazu genügend Quellen. Achte auch auf die Raumtemperatur. Sie soll nachts entsprechend kühler sein. Ideal wären hier lediglich 16 bis 18 Grad.

Zuletzt noch ein paar Worte zu den gefährlichsten Schlafräubern: Die Lichtquelle von Smartphone, TV und Laptop hatten wir ja schon besprochen. Schweres Essen am Abend, Alkohol und später Koffeinkonsum zählen ebenso dazu.

Diese Gedanken mögen dir vielleicht etwas banal erscheinen. Wenn du diese Tipps aber konsequent umsetzt, verbessert sich deine Situation enorm. Am besten, du entwickelst dein persönliches Einschlafritual. Da wir Menschen Gewohnheitstiere sein, erkennt unser Körper dann schnell, wenn es Zeit für die Nachtruhe ist. Und denke immer daran: Diese anstrengenden Phasen gehen auch wieder vorbei!