Als Student kennt man die Phasen des Dauerstresses, gerade in Klausurenphasen nur zu gut. Wochenlang wird gepaukt und Bücher werden gewälzt, was das Zeug hält. Nächte werden oft zum Tag gemacht, um den ganzen Lernstoff möglichst geballt in den Kopf zu bekommen. Als angehende/r Akademiker/in hat man sich eben nicht für einen faulen Weg entschieden, es wird meist viel von einem abverlangt, um Prüfungen zu bestehen. 

Doch du solltest darauf achten, dich selbst bei all deinem Lernstress nicht zu vergessen. Schließlich ist deine Gesundheit und ein klarer Kopf von größter Wichtigkeit für das erfolgreiche Gelingen all deiner Ziele. 
Auch wenn du noch so viel um die Ohren hast ist es empfehlenswert, sich regelmäßig etwas Zeit zu nehmen, um Körper und Geist in Balance zu halten. Denn schließlich ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Stress sehr ungesund für die körperliche wie psychische Gesundheit ist und das Immunsystem schwächen kann. Dieser Fall wäre überhaupt nicht förderlich für das Studium. 

Yoga ist eine tolle Möglichkeit, um in seiner inneren Mitte zu bleiben und das Immunsystem zu stärken. Studenten, die vom Lernstress geplagt sind können davon gut profitieren, um ihre Konzentration zu stärken und ihren Körper fit zu halten. Auch wenn du als Student nicht so viel Stress hast, solltest du am Ball bleiben, Yoga wirkt nämlich präventiv. 

Das uralte Heilsystem aus Indien hat in den letzten zehn Jahren bei uns in Europa an hoher Popularität gewonnen. Dies liegt an den spürbar wohltuenden Effekten, welche schon nach einer Yogastunde auftreten. Durch gezielte Atem- und Entspannungsübungen, die mit körperlicher Dehnung kombiniert werden, können Blockaden auf geistiger und körperlicher Ebene gelöst werden. Der erzielte geistige Aspekt ist das Abschalten des inneren Monologes, den wir fast permanent mit uns führen. Das kann zum Beispiel geschehen, indem man sich auf den Fluss seines Atem konzentriert. Zur Ruhe bringen des Geistes steht in den alten Lehren als oberstes Ziel von Yoga. Das Gehirn kommt somit in einen Pausenmodus, welcher bei täglich hoher Beanspruchung von großem Wert ist. Somit können aufgenommene Informationen gut verarbeitet und abgespeichert werden. 

Die Übungen, welche oft lustige Tiernamen haben wie „herabschauender Hund“ sind zudem gerade für täglich stundenlang am Schreibtisch sitzende Körper sehr nützlich. Rückenschmerzen werden somit vorgebeugt oder gelindert, alle Muskeln des Körpers werden aktiviert und gedehnt. Somit wird der Körper fit und die Durchblutung aller Körperteile gefördert. Einige Übungen massieren und kräftigen sogar die inneren Organe, um deren Funktion zu verbessern. Stress wird abgebaut und das Immunsystem gestärkt. 

Welches Yoga? 

Es gibt inzwischen viele verschiedene Yogastile von Hatha, Vinyasa, Yin Yang bis Aerial Yoga. Das eine ist körperlich dynamischer, das andere etwas meditativer oder ein Mix aus beiden Aspekten. Hier ist der persönliche Geschmack gefragt und es kann hilfreich sein, erstmal eine Probestunde mitzumachen. In der Regel geht eine Yogastunde 90 Minuten.

Yogastudios gibt es inzwischen in fast jeder Stadt wie Sand am Meer. Die meisten Krankenkassen bezuschussen oftmals 10er-Kurse zur Prävention. Vielleicht wird sogar auch in deiner Universität ein Yogakurs angeboten. Wenn man schon etwas geübt ist, ist die App „YogaEasy“ sehr empfehlenswert, um zuhause zu praktizieren. Man muss nicht jeden Tag Yoga machen, aber sollte es schon regelmäßig tun, mindestens einmal pro Woche, um einen dauerhaften positiven Nutzen daraus zu ziehen.

Wie auch immer du Yoga praktizierst, beachte eine Nebenwirkung: es ist möglich, dass du Stress bald nicht mehr kennst.