Du spielst mit dem Gedanken, ein Studium aufzunehmen und ein typisches Studentendasein zu frönen? Erfüllt mit frei gestaltbaren Stundenplänen, jeder Menge Partys mit Freunden und mehr Freizeit, als du sie je in einem normalen Berufsalltag hättest? Dann such dir auf jeden Fall den richtigen Studiengang aus und – fast noch wichtiger – das richtige Bundesland, in dem du studierst.

Hier studierst du kostengünstig

Sogenannte Semestergebühren erhebt jede Universität eines jeden Bundeslandes. Diese sind zuweilen aber äußerst verschieden, auch was ihre regelmäßige Erhöhung angeht. Steigende Verwaltungskosten sorgten beispielsweise in Bremen dafür, dass die Semestergebühren an der Universität zwischen 2016 und 2019 um mehr als 60 Euro auf nun rund 380 Euro pro Semester stiegen. Im Vergleich dazu zahlst du im mecklenburgischen Rostock ziemlich genau die Hälfte und im fränkischen Würzburg noch weniger. Die Vorzüge, die du durch ein Semesterticket genießt, sind jedoch dieselben, beispielsweise die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im gesamten Landkreis. Wenn du jedoch nur wenige Geldmittel zur Verfügung hast, rentiert sich ein Blick mehr auf die Semestergebühren – auch dann, wenn du BAföG bekommst.

Studenten-BAföG beantragen und es sich leichter machen

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, gilt auch für Studierende. Noch in diesem Quartal werden zudem die Regeln, wer BAföG bekommen darf und in welcher Höhe, gelockert, um Studierenden eine akademische Laufbahn zu erleichtern. Bei dieser Bezuschussung handelt es sich um eine Art Kredit, die Hälfte des BAföGs, das du bekommst, musst du zurückzahlen. Viele Studierende arbeiten aber auch noch neben dem Studium, um sich beispielsweise eine eigene Wohnung zu finanzieren (oder um die hohen Semestergebühren stemmen zu können). Nicht wenige investieren auch in Unmengen Schokolade (und Alkohol), um dem Prüfungsstress standhalten zu können.

Prüfungsstress: Immer wieder aufstehen

Universitäten haben es sich in manchen Studiengängen zu Eigen gemacht, Studierende in den ersten Semestern auszufiltern. Grund dafür ist, dass besonders viele Schüler heute ein Abiturzeugnis und damit den Zugang an eine Hochschule oder Universität bekommen. Das Filtersystem besteht deshalb entweder aus relativ schwierigen Prüfungen oder aber aus sehr vielen Prüfungen auf engstem Zeitraum. Doch keine Sorge: Wenn du mal durch eine Prüfung durchfällst, ist dein Studium nicht gleich vorbei. Du hast immer eine bestimme Anzahl an Wiederholungsversuchen in den Folgesemestern. Die Anzahl ändert sich jedoch ständig, also zöger wichtige Prüfungen nicht zu lang hinaus.

Der passende Studiengang

Studierende sind faul und dumm. Das hört man jedenfalls nicht selten von den älteren Menschen der Gesellschaft. In einigen Studiengängen mag das mit der Faulheit sogar zutreffen, aber sicher nicht der Vorwurf der Dummheit, denn geschenkt bekommt niemand seinen Bachelor oder Master. Nichtsdestotrotz hat sich ein bestimmtes Bild etabliert, dass z. B. die Germanistik und Anglistik, BWL, Psychologie, Literatur- und Kulturwissenschaften als „einfache“ Studiengänge stilisiert, wohingegen Informatik, Physik, Jura, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen „schwere“ Studiengänge sein sollen. Fakt ist jedoch: Schwer ist das, worauf du keine Lust hast. Der wichtigste Aspekt deiner Studienwahl sollte also der sein, welches Studium dir Spaß machen könnte! Es werden dir in jedem Studiengang Seminare begegnen, die dir keine Freude bereiten, aber mit ein bisschen Durchbeißen und dem Ziel deutlich vor Augen, schaffst du jedes Studium!